Ehrenamt – Vorteil oder Nachteil in einer Bewerbung?

Üben Sie Ehrenamt aus, können Sie das in den meisten Fällen in Ihrer Bewerbung angeben. Meist erfolgt dies im Lebenslauf unter Ihren besonderen Kenntnissen. Sie können aber auch eine andere Kategorie benennen. Erklären Sie, welche Tätigkeit Sie ausüben und wie lange Sie sich bereits engagieren. Wenn Sie einen Nachweis über Ihre ehrenamtliche Tätigkeit haben, sollten Sie diese, auch wenn das kein Ersatz für ein Arbeitszeugnis ist, den Bewerbungsunterlagen zufügen.

Ein Ehrenamt zeigt dem zukünftigen Arbeitgeber, dass Sie sich sozial engagieren, ohne dafür entlohnt zu werden. Es wird klar, dass Sie teamfähig und verantwortungsbewusst sind. Von Vorteil ist es, wenn das Ehrenamt eine Ergänzung zu Ihren bereits vorhandenen beruflichen Qualifikationen ist.
Überprüfen Sie vorab unbedingt, ob Ihr freiwilliges Engagement zur ausgeschriebenen Stelle und Ihrer Persönlichkeit passt oder ob es eher eine andere Seite von Ihnen zeigt. Ist Ihr Interesse daran glaubwürdig? Überlegen Sie, welchen Eindruck Sie mit diesem Ehrenamt bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber machen werden. Bedenken Sie, dass Sie im Vorstellungsgespräch dazu befragt werden könnten!

Ein Ehrenamt, das zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden kann, sollte besser nicht in den Bewerbungsunterlagen erscheinen. In irgendeiner Form muss es zu Ihrem Berufswunsch passen oder eine Facette von Ihnen zeigen, die von Vorteil sein könnte.
Ihr freiwilliges Engagement muss auch in einem verträglichen Rahmen stattfinden. Ein zu hoher Zeitaufwand ist ungünstig. Ihr zukünftiger Arbeitgeber darf nicht den Eindruck gewinnen, dass Ihr Interesse am Ehrenamt überwiegt, Sie in Ihren Arbeitszeiten einschränkt oder Sie daran hindert, trotz einer Notwenigkeit Überstunden zu leisten.

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